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Bericht 22.11.2019 Lesepatentreffen für die Bad Schönborner Woche

 

 

Lesepatenprojekt des Caritasverbandes in Zusammenarbeit mit dem Familienzentrum hat erfolgreich mit einer Auftaktveranstaltung gestartet

 

Der Caritasverband Bruchsal e.V., Jugendmigrationsdienst (JMD) startete am 22.11.2019 in Kooperation mit dem Familienzentrum Bad Schönborn das Lesepatenprojekt mit einer Auftaktveranstaltung. Die Kooperationsschule ist die Franz-Josef-Mone-Schule in Bad Schönborn.

Eine große Anzahl von Kindern bekommt zuhause nicht oder zu wenig vorgelesen. Damit fehlt den Kindern die positive Assoziation, die mit dem Vorlesen durch die Eltern verbunden ist, wie Zuwendung und körperliche Nähe. Das Lesen lernen in der Schule wird unter Umständen als mühevoll und anstrengend erlebt. Das Ziel des Lesepatenprojektes ist es, den Kindern nahezubringen, dass Lesen mit Spaß und Freude verbunden sein kann.

Frau Arndt, die Direktorin der Moneschule stellte eindrücklich dar, wie wichtig das Lesen und Schreiben für die Alltagsbewältigung ist. Wer dies nicht beherrsche, könne weder Liebesbriefe schreiben noch einen Fahrkartenautomaten bedienen.

Die 10 Lesepaten, die für das Projekt gewonnen werden konnten, berichteten von ihren eigenen Interessen am Lesen und wie Lesen ihr Leben bereichert.

Frau Evelyn Demendi bereitete die Ehrenamtlichen auf ihre Tätigkeit als Lesepaten in einem zweistündigen Vortrag gut vor. Sie ist tätig im Netzwerk Lesen Karlsruhe und betreut 270 ehrenamtliche Lesepaten in Karlsruhe. Darüber hinaus hält sie für die Stiftung Lesen bundesweit Fortbildungen. 

Sie machte deutlich, welch große Konkurrenz die digitalen Medien für das gedruckte Wort ist. Die Paten bekamen viele Tipps, wie sie die Kinder für das Lesen begeistern können. Mit einer großen Auswahl an Büchern demonstrierte Frau Demendi wie die Kinder in der jeweiligen Alters- und Entwicklungsstufe mit ihren Interessen und Vorlieben abgeholt werden können. 

Martina Weiß, die Integrationsbeauftragte und Anja Hagelhans von der Gemeindebücherei stellten sich vor und erläuterten ihre Aufgaben bei der Durchführung des Projektes.

 

Die Lesepaten werden bei Ihrer Arbeit mit den Kindern von Petra Fersch (JMD) begleitet. Sie wird nach den ersten Wochen ein Austauschtreffen und während des Schuljahres verschiedene Fortbildungen organisieren.

Lesepaten an der Franz-Josef-Mone Schule

Bürgerliches Engagement an der Schule: „Lesepaten“ vermitteln Freude am Lesen Für nicht jeden Schüler ist das Lesen mit Lust verbunden, besonders dann, wenn das Erlesen und Verstehen der Texte mit Schwierigkeiten und Frust verbunden ist. Dann bedarf es schon mal besonderer Unterstützung, sei es zuhause oder in der Schule. Schnell sind aber die schulischen Unterstützungsmöglichkeiten begrenzt, zumal nicht immer genügend Lehrerstunden zur Verfügung stehen. Was dann? Kreativität ist angesagt und unkomplizierte Hilfe! Seit dem Schuljahr 2007/08 unterstützen uns drei Lesepatinnen in der Grund- und Hauptstufe. Die Damen Renate Weber, Marlies Bender und Irmlind Lutz nehmen jeweils für eine oder mehrere Stunden einzelne Kinder aus den Klassen. In der Einzelsituation lesen sie entweder vor, lesen gemeinsam mit den Kindern oder lassen sich von den Schülern vorlesen. Je nach Zielrichtung arbeiten sie entweder über längere Zeit mit demselben Kind beziehungsweise derselben Gruppe von Kindern oder sie arbeiten in offener Form mit wechselnden Kindern. Die Lesepaten arbeiten ehrenamtlich und wollen die Freude am Lesen wecken, Lesefähigkeit und die Lesekompetenz erhöhen. Schnell kommt so auch eine ganz persönliche Beziehung zwischen Lesepatin und Kind auf. Wenn nach dem Lesen noch über den Inhalt geplaudert wird, kommt auch so manches kleines Problem der Kinder zur Sprache. Die persönliche Zuwendung, Zeit haben und Zuhören – so manchem Kind fehlt dieses ganz persönliche Gefühl des „Angenommenseins“. Die Fähigkeit zu lesen und das Gelesene zu verstehen ist eine grundlegende und wesentliche Kulturtechnik unserer heutigen Welt und Profil unserer Schule. Lesen wird als Voraussetzung für Bildung und eine erfolgreiche Teilhabe am Berufsleben und gesellschaftlichen Prozessen angesehen. Die Idee der Lesepatenschaft entstand aus der Feststellung heraus, dass in vielen Familien unserer Schüler/Innen nur noch wenig oder gar nicht gelesen oder vorgelesen wird. So besteht die Befürchtung, dass manchem Kind die Welt des Lesens und insbesondere der Bücher fremd bleiben wird.